März 2022

Der März hat uns mit strahlendem Sonnenschein und wunderschönen, laut umsummten Baumblüten verwöhnt. Wir haben im Garten viele Beete für Gemüse angelegt und ein rundes 8-Schilde-Beet entsteht. Die Pflänzchen für die Beete wachsen gerade überall im Haus in kleinen Töpfen heran.

Die Kinder haben viel draußen gespielt, geschaukelt und Lagerfeuer genossen. Einige mutige waren sogar schon während Lothars wöchentlichem Akrobatikunterricht auf den hohen Stelzen im Ort unterwegs. Es war so mild, dass wir einen unserer Kreise schon draußen in der freundlichen Abendsonne abhalten konnten.

Der ehemalige Tankraum in der 37 ist nicht mehr wiederzuerkennen: er wurde rundum verputzt, hell gestrichen und mit einem Holzgerüst versehen. Da können nun für uns persönliche Abstellflächen entstehen, die erste wurde schon bezogen.

Als besonderes Highlight im März haben wir uns ein Seminar mit einer sehr achtsamen Geomantin gegönnt, mit deren Anleitung wir auf neue Art Fragen an unseren Ort im Garten und dem Haus Nr. 37 gestellt und den Antworten gelauscht haben. Die Ausflüge in die nähere Umgebung, zu Wasser und Felsen, mit der wir unseren Platz energetisch durch Legen von Natur-Mandalas und Singen von Liedern verbunden haben, waren eine Freude für Große und Kleine.

Dankbare Grüße
Eure BeaBlog

Februar 2022

Nun ist der März schon über seine Mitte hinaus fortgeschritten, ich möchte dennoch noch kurz aus unserem Februar berichten.

Während die Frühjahrsstürme ums Haus und durch den Garten heulten und tobten, haben wir es uns drinnen gemütlich gemacht und sind uns in unserer neuen Besetzung näher gekommen. Die Kinder hatten ihren Spaß bei Akrobatik, Karneval und Höhlenbau. Die Höhlen im Toberaum wurden auch als neuer Schlafplatz ausgiebig getestet. Einen vierten Geburtstag gab es außerdem zu besingen und zu feiern.

In der 37 ging es auch stetig weiter und zwei Mutige sind uns aufs reparaturbedürftige Dach gestiegen. Ende Februar ist die zweite neue Familie eingezogen und nun beschenken uns gleich zwei Babys mit ihrem besonderen Zauber.

Verzauberte Grüße
BeaBlog

Januar 2022

Eigentlich wollten wir es ruhig angehen, doch wenn ich mir ansehe, was alles schon im neuen Jahr passiert ist, kann ich nur sagen: in der Villa Pappelheim von Ein neues Wir war im Januar schon wieder ganz schön was los!

Wir haben Geburtstage am Lagerfeuer, im Schneegestöber und in der warmen Stube gefeiert, es wurde gerodelt und geradelt, gekreist und gespeist, gehämmert und getrommelt…
In der Nr. 37 wurden alte Tankräume zu neuen Lagerräumen – mit neuem Boden und neuen Türdurchbrüchen (ist weiterhin noch in Arbeit), draußen wurden Wege gepflegt, wir waren im Fernsehen zu sehen, unsere Brandschutzmaßnahmen wurden abgenommen, in Sonderkreisen haben wir positiv über den Blitzeinzug einer fünfköpfigen Familie entschieden, die renovierte Wohnung hat einen schönen Korkparkettboden bekommen (noch nicht ganz fertig) und unsere neuen Mitbewohner sind auch schon dort eingezogen.
Ende Februar wird eine weitere kleine Familie zu uns ziehen. Wir freuen uns sehr über den Zuwachs mit dem Wissen, dass es auch -wie jedes Mal- eine Weile dauern wird, bis sich unser Gefüge wieder zusammensortiert hat.

Übrigens sind wir 2012, also vor zehn Jahren (im Dezember), in unsere Villa Pappelheim eingezogen…
Ich sehe diesem Jubiläumsjahr freudig gespannt entgegen und verbleibe mit einem freundlichen, noch etwas winterlich-verträumten Januar-Gruß
BeaBlog

Ausblick auf den November 2019

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Neugierige,
wir möchten für den November gleich fünf Einladungen aussprechen:


– zum Feuer-Ritual am 31. Oktober um 18 Uhr,
– zum Teamwork-Camp vom 1.-2. November (ab Freitag, 15 Uhr),
– zum gemeinsamen Freitagskino (Alphabet) am 1. November um 19:30 Uhr,
– zur Disco am Abend des 2. Novembers ab ca. 20 Uhr, 
– zur Freien systemischen Aufstellung am Samstag, 23. November von 16- ca. 21:30 Uhr

Wir freuen uns auf Euch!

Rückblick auf das Herbstfest


Gemütlich ging es zu bei unserem Herbstfest… Regnerisches Wetter, Zwiebel- und Streuselkuchen en masse – die Voraussetzungen waren ideal für ein Fest, mit dem der Sommer verabschiedet und der Herbst begrüßt werden sollte und tatsächlich folgten rund 80 Gäste der Einladung.

Zunächst wurde – wie in jedem Jahr – die Möglichkeit genutzt, die Gemeinschaft in einem Begrüßungskreis kennenzulernen und sich die Geschichte des Projekts in einem lebendigen Vortrag, untermalt von jeder Menge Bildern, anzuhören.
 
Danach hatte man die Qual der Wahl: Die Mitglieder*innen der Gemeinschaft sowie Menschen aus dem unmittelbaren Freundeskreis gaben in diversen Workshops und Darbietungen einen bunten Einblick in das vielfältige Angebot, das durch die Menschen, die hier leben, nach außen getragen wird. 

So hatte man die Gelegenheit, in einer freien systemischen Aufstellung, angeleitet durch Sabine und Jörg, eine Situation oder ein Thema, das einen gerade beschäftigt, mit anderen Teilnehmer*innen nachzustellen, um so den Blick dafür zu weiten und aus der Außenperspektive nochmals andere Ideen dazu zu entwickeln.
Lothar bot einen Masken- und Klangworkshop an und entführte in eine unwirkliche, zauberhafte Welt, in der Klänge und Bewegung auf das Wesentliche reduziert erfahren werden konnten. 
Micha gab eine Einführung in die „Gewaltfreie Kommunikation“, eine Sprache und gleichzeitig auch Haltung, die Menschen miteinander in eine tiefe und freudvolle Beziehung zueinander bringen will, indem sie wertschätzend und ehrlich miteinander reden.
Die Humanbiologin Karola Schade ließ alle Interessierten multimedial an Ihrer 14-monatigen Weltreise teilhaben, die sie mit wenig Geld und viel Elan über Südostasien und Australien nach Lateinamerika führte. Wunderschöne Naturbilder wurden von einem anregenden Vortrag flankiert und eine stimmgewaltige Kostprobe ihrer Straßenmusik, mit der sie teilweise auf der Reise ihren Lebensunterhalt finanzierte, rundete das Ganze perfekt ab. 

Parallel zu den Veranstaltungen konnte man sich eine schöne Herbstdekoration töpfern oder sich kräutersachkundig von Antje und Jörg davon überraschen lassen, was in dem großen Garten so alles an Essbarem wächst. Vielleicht endet das ein oder andere „Un“kraut der erstaunten Besucher*innen nun statt auf dem Kompost doch im Salat.

Nachdem die Akrodance-Kids aus Hadamar, ebenfalls durch Lothar angeleitet, mit einem Showprogramm den Abend eingeleitet und ihre Zuschauer begeistert hatten, versammelten sich alle Mitwirkenden und Gäste auf dem feierlich beleuchteten Hof und staunten nicht schlecht über den Höhepunkt des Tages, eine bombastische Feuer- und Jonglageshow mit Dirk und Dan.

Mit einem schamanischen Feuerritual von Hraban und Yvonne endete der offizielle Teil, aber es wurde noch bis zum nächsten Morgen kräftig gefeiert und getanzt.
 
Unser buntes Herbstfest hat uns und unseren Gästen viel Freude bereitet!