Konzert von Francesca Baines am 25. Juni 2016

Nachdem im Mai Bhakti Sounds mit ihrem berührenden und mitreißenden Konzert den Abschluss unseres Work-Camps krönten, freuen wir uns, auch zum Ende des kommenden Work-Camps zu einem Konzert einladen zu können:

Francesca Baines, eine irische Künstlerin, wird am Samstag, 25. Juni 2016, ab 20:15 Uhr das Zuhause des Neuen Wir mit ihren besonderen, gefühlvollen Klängen füllen.

Wir freuen uns auf diesen Abend und darauf, ihn mit vielen Menschen teilen zu können!

Anstelle eines Eintrittsgeldes wird ein Spendenhut herum gehen.

As a songwriter and performer, Francesca is often said to move her audience into the dream worlds. These worlds are evoked through story tales and poetic imagery, an expressive voice bold in experimentalism; “sounds like birds singing, rain falling, stars shining”, and a diversity of song-form created on banjo, acoustic and electric guitars.

“The voice is remarkable for its emotional force and expressive range, from dark growl to boisterous. A thinking, innovative chanteuse, she has something of Joni Mitchell, something of Bjork. The Baines sound is a spirited and spiritual intervention in the world-music it celebrates.”  Derek Mahon

concert_ein_neues_wir_streifen

Reinhören     Reinschauen     Kontakt und Pressebroschüren

Einladung zum Früh-Da-Fest

„Dankbar sein macht glücklich“ – Unser diesmaliges Motto

Früh-Da-Fest am 9. April 2016 von 13 Uhr bis ca. 22:30 Uhr
Ein-neues-Wir-Frühlings-Dankes-Fest

KrokusBiene Schleife Umarmen
Liebe befreundete, wegbegleitende, fördernde und mit Gedanken, Gesten und Taten unterstützende Menschen,

wir möchten mit unserem Fest Danke sagen und mit Euch feiern!

Danke für unser Projektzentrum, in dem wir jetzt schon seit Ende 2012 als Gemeinschaft leben.
Danke für all die kleinen und großen Wunder, die uns immer wieder Rückenwind für unser gemeinsames Abenteuer geben.
Danke vor allem für unsere vielen Freundinnen und Freunde aus dem Wir-Netzwerk, denn sie sind unser wunderbarstes Wunder.

Wir freuen uns sehr auf Euch!

Hier findet Ihr: nähere Infos und das Programm

Genossenschaftlich gekauft!

Mit großer Freude und Dankbarkeit können wir berichten, dass die Ein neues Wir eG am 14.9.2015 den Kaufvertrag für die bislang gemieteten Gebäude und das Gelände in Hangenmeilingen abgeschlossen hat! Ein weiterer großer Schritt im Auf- und Ausbau des Ein-neues-Wir-Projektzentrums. Danke, dass wir alle zusammen -die Gemeinschaftsmenschen, die Genossenschaftsfördermitglieder und unser Freundeskreis- das möglich gemacht haben!

Und dieser Notartermin war für sich schon etwas Besonderes:

„Es war unglaublich schön. Zwischen der Lahn und dem Dom, mit einem schönen Rosengarten davor, war die Kanzlei von dem Notar in vollem Sonnenschein. Ich dachte mir, das sind ja tolle Zeichen … besser geht’s nicht. Aber was dann kam, war wie aus dem Märchen. Nachdem wir uns entschlossen hatten, schnell und friedlich den Kauf durchzuziehen, anstatt noch weiter zu verhandeln und auf Konfrontation zu gehen, kam plötzlich eine weiße Taube durch das Fenster in den Raum geflogen. Sie lief ruhig umher, flog auch auf den Tisch, landete auf den Unterlagen vom Notar. Sie hat sogar Kekskrümel aus meiner Hand gepickt. Eine zweite weiße Taube kam noch dazu von draußen herein geflattert. Der Notar hat so etwas noch nie erlebt und hat andere Kollegen dazu geholt, weil er dachte, dass ihm das sonst niemand glauben würde.“ (Achim)

„Nach Hause zurück gekehrt, empfing uns ein Regenbogen, der die beiden, UNSERE beiden Häuser miteinander verband, ein weiteres Zeichen an diesem besonderen Tag …“ (Eva)

14.09.2015-Collage-Hauskauf

Was sollen wir sagen… ein typisches kleines „Wir-Wunder“. 🙂

„Making off“

Nun, da der Film „Das Lachen der Anderen“ ja gelaufen ist, kann ich Fotos zeigen, die während der drei Aufnahmetage und der Show entstanden sind. Also, diesmal wieder viel Bild und wenig Text…

Mit einem Klick auf die jeweilige Collage kannst du sie auch größer ansehen.

2015-06-09 - Tag 1a 2015-06-09 - Tag 1b 2015-06-09 - Tag 1c 2015-06-09 - Tag 1d 2015-06-09 - Tag 1e 2015-06-10 - Tag 2a 2015-06-10 - Tag 2b 2015-06-10 - Tag 2c 2015-06-10 - Tag 2d 2015-06-11 - Tag 3a 2015-06-11 - Tag 3b 2015-06-11 - Tag 3c 2015-06-11 - Tag 3d

Und noch ein paar Impressionen von der Show. Noch einmal ein herzliches Dankeschön an die lieben Menschen, die uns an diesem aufregenden Tag begleitet und damit sehr unterstützt haben!

2015-06-29 - showtime 01 2015-06-29 - showtime 02 2015-06-29 - showtime 03 2015-06-29 - showtime 04 2015-06-29 - showtime 05 2015-06-29 - showtime 06 2015-06-29 - showtime 07 2015-06-29 - showtime 08 2015-06-29 - showtime 09 2015-06-29 - showtime 10 2015-06-29 - showtime 11 2015-06-29 - showtime 12 2015-06-29 - showtime 14 2015-06-29 - showtime 13

Film ab – Klappe, die zweite

24. August 2015, 22:45, Das Lachen der Anderen, WDR
Nach den aufregenden Filmtagen und der Show bei uns (dazu kannst Du unter „Das große Filmexperiment“ etwas im Blog lesen) und nach gefühlt langem, neugierigem bis z.T. ängstlichem Warten war es soweit…
Der große Abend war also endlich da: am Montag saßen die meisten von uns gemütlich zusammen mit Chips und Eis, einige ein wenig bis ziemlich aufgeregt, Lisa hat gefilmt, Lachen habe ich auch öfters gehört, die Atmosphäre fand ich also schon mal fein. Leider habe ich selbst an diesem Abend höchstens 10 Minuten von dem Film gesehen, da Jandro kränkelte und nicht gut einschlafen konnte (wir sind also im Schlafanzug mal kurz in den „Filmsaal“ hineingetapst) – ich wäre gerne ganz dabei gewesen und ich hatte längere Zeit keine Lust (oder keinen Mut), den Film danach mal anzusehen. Irgendwann hat die Neugierde dann doch gesiegt…
Ich habe an dem Abend noch ein paar interne Reaktionen gesammelt, die von „für das Format das Beste aus dem Material herausgeholt“ (zu denen gehöre ich auch, großer Dank an Eileen) oder sogar „mehr davon!“ über „es hätte schlimmer kommen können“ bis „oje, wie sehe ich denn da aus?“ zu „naja, ich hatte von Anfang an kein gutes Gefühl bei der Sache“ gingen. Wir waren und bleiben da sehr unterschiedlicher Meinung. Das ist ja auch ok. Von weiter entfernten Menschen habe ich bis jetzt eher freundliches Feedback erhalten, wie „humorvoller, gut gelaunter Haufen“, „lustig“, „informativ“ und „mutig von Euch“. Hm, das kommt einfach sehr darauf an, wer es sieht: mein Vater meinte, dass die zwei ja sehr schnell unsere Schwachpunkte herausgefunden hätten und dabei sehr freundlich mit uns waren – seine (Vor-)urteile uns gegenüber fand er also bestätigt. Eine liebe Bekannte äußerte sich eher abfällig über das Niveau der Gags – sie fand wohl ihre (Vor-)urteile über die „Fernsehhansel“ bestätigt. So ist das wohl immer…
Tendenziell kann man wohl sagen: die Menschen, die uns gut kennen, kritisieren eher den Stil der beiden Moderatoren und bedauern, dass nicht wirklich rüber gekommen ist, was uns ausmacht. Menschen, die uns nicht oder nicht gut kennen haben eher einen positiven Eindruck von der Sendung.
Vielleicht ist es ja genau richtig so: Menschen, die uns gar nicht kennen, haben einen netten Eindruck gewonnen, kommen uns besuchen und mit etwas Glück werden sie positiv überrascht, wer weiß? 😉
Deutlich sichtbar ist, dass die beiden Fernseh-Jungs einen ziemlich ausladenden und dominierenden Rahmen gebildet haben, das war auch in den Gesprächen oft so – nun, es war ja auch klar, dass dies keine Dokumentation sein soll. Das Ganze blieb doch sehr an der Oberfläche, deshalb finde ich persönlich auch, dass sich die Sendung nicht wirklich als Werbung für uns eignet. Der Link zu dem Film in der Mediathek findet sich trotzdem auf unserer Homepage unter Info-Medien, schließlich kann man da doch einiges erfahren und auf unseren Mut sind wir auf jeden Fall ein wenig stolz. 🙂
Was leider so gar nicht rüber kommt, ist, dass uns das Kinderwohl sehr am Herzen liegt und wir eine kinderreiche Gemeinschaft sind (was einfach auch daran liegt, dass die meisten unserer Kinder nicht im Film erscheinen wollten), wie noch ein paar Dinge, die für uns (vielleicht zu) selbstverständlich sind, wie zum Beispiel, dass wir alle hier sehr viel arbeiten (innerlich wie äußerlich), wenn auch eben leider in großen Teilen nicht für Geld. Nun, dafür, um zu Erkennen, dass wir noch eine Menge in Sachen Außenwirkung lernen dürfen, war diese Filmaktion auf jeden Fall wichtig und richtig.
Ein kleines Resümee am Frühstückstisch am nächsten Morgen war schon mal, dass wir doch etwas unbedarft in diese Aktion hinein getapst sind und uns innerlich wie äußerlich doch besser hätten vorbereiten können. Ehrlich gesagt, mag ich unsere Unbedarftheit, zumindest finde ich sie menschlich und sympatisch. Und ich weiß nicht, ob mich mehr Vorbereitung davor bewahrt hätte, im Gespräch mit den beiden ziemlich schnell in deren Fahrwasser zu geraten – sie sind da die Profis. Dazu kommt noch, dass zwischen Anfrage, Entscheidung und Termin nicht viel Zeit zum Vorbereiten war.
Ich bin froh, dass wir das gemacht haben und wenn wir so etwas noch einmal machen sollten, dann würde ich auf jeden Fall einiges anders machen (wollen).
Und für die, die noch Interesse daran haben, meine persönlichen ersten Gedanken zu lesen, nachdem die Filmcrew wieder weg war, sind hier meine Nach(t)gedanken.
Hier möchte ich auch noch zwei sehr unterschiedlichen Feedbacks etwas mehr Raum geben:
Von einem lieben und langjährigen Bekannten von mir, der selbst für das Fernsehen arbeitet und uns gar nicht kannte:
„Hallo Trixi, ähm Bea :)! Jetzt habe ich es endlich mal geschafft, mir die Sendung anzuschauen, zusammen mit meiner Frau. Wir beide finden sie sehr gelungen und kurzweilig. Uns ist es gelungen, etwas in eure „Welt“ einzutauchen. Ich finde, die beiden haben das gut gemacht. Sie haben einen Blick von außen, in dem sich der Zuschauer wiederfinden kann. Natürlich überspitzt, aber wie ich finde trotzdem respektvoll. Berührungsängste mit eurem Lebensstil von außen sind euch ja nicht neu. Daher ist die ein oder andere Spitze der beiden ein Eisbrecher für den Zuschauer. Ich finde es gut für euch, dass ihr das gemacht habt. Ich finde es auch wirkungsvoller als eine klassische Dokumentation. Lustigerweise fragte mich neulich eine Fernsehkollegin, ob ich die Sendung gesehen hätte, da ich ja Micky kenne. Da konnte ich sie gleich fragen, wie ihr auf sie gewirkt habt. Auch sie sagte, dass es zwar nicht ihr Lebensstil ist, ihr auch sehr fremd sei, aber die Wirkung auf sie durch die Sendung doch positiv sei. Alles richtig gemacht also! :)“
Unsere freundliche Nachbarin aus dem Haus gegenüber hat mich auf den Film angesprochen, sie hatte sich extra den Termin der Sendung notiert, um sie nicht zu verpassen (ich schreibe, wie es mir noch im Gedächtnis geblieben ist, es ist also kein Originalwortlaut):
„Ich habe mich ja so aufgeregt, ich konnte nach dem Film gar nicht mehr schlafen! Ihr wurdet von den beiden ja richtig veräppelt, das hat mir weh getan zu sehen. Was haben die denn für Fragen gestellt? Da erfährt man ja gar nicht, was ihr hier alles leistet, warum ihr das macht und wie glücklich die Kinder bei euch aufwachsen. Ich war ja am Anfang auch skeptisch, als ihr hier eingezogen seid, aber mein Sohn hat mir vieles erklärt und im Internet gezeigt und nun kennen wir uns ja auch schon eine Weile…“
Ich war überrascht von ihrer Leidenschaftlichkeit. Schön, auf diesem Weg zu erfahren, dass sie viel von uns hält. 🙂

Film ab – Klappe, die erste

Yippieh, im August ist unser Clip ist fertig geworden und seitdem auf unserer Homepage unter „Info-Medien“ zu finden!

Dieser 3-minütige Film von Lisa Glahn -Filmemacherin, Medienkünstlerin, Kamerafrau- ist ein Zusammenschnitt von Szenen aus dem Gemeinschaftsalltag, die Lisa seit unserem Einzug Ende 2012 kontinuierlich in unserem Projektzentrum aufnimmt. Lisa kommt immer wieder zu uns, wenn es ein spannendes Ereignis gibt, oder auch zwischendrin, um Interviews zu führen oder einfach da zu sein. Sie ist auf gewisse Weise ein Teil unserer Gemeinschaft geworden, so etwas, wie der gute Geist und hat schon viel Zeit und Arbeit in dieses Filmprojekt gegeben, ohne zu wissen, ob sie damit einen Cent verdienen kann. Darum geht es ihr auch nicht in erster Linie. Das Ziel ist allerdings schon, einen 90minütigen Dokumentarfilm aus dem Material zu machen. Es ist ein großes Geschenk für uns, dass sie sich nun auch noch die Zeit genommen hat, aus zweieinhalb Jahren die passenden Szenen für einen Clip herauszufinden und zu schneiden. Jedesmal, wenn ich den Clip ansehe, lächele ich voller Erinnerungen…

2015-08-Lisa

Ein großes und besonders herzliches Dankeschön an Lisa für ihre Begleitung und für diesen schönen Clip!

Bei dem Text am Ende haben wir uns ziemlich schwer getan und tolle Unterstützung von Micky und Oliver erhalten (die ja für das WDR-Filmprojekt bei uns waren). Ich hoffe, dass es sie nicht kränkt, dass wir den Text noch einmal leicht überarbeitet und selbst gesprochen haben. Es ist doch persönlicher und außerdem folgen wir Olivers Rat, Beas -also meine- Stimme zum Einsatz zu bringen… 😉