Wie fast jedes Jahr, haben sich auch in diesem Februar keine Gäste dazu gesellt. Dafür haben wir ein sehr gut gelauntes, verbindendes und ergebnisreiches Päppelheim mit uns selbst veranstaltet. Alt und jung haben sich mit Eifer eingebracht, wir haben gemeinsam entrümpelt, sortiert, Platz geschaffen, auf das Frühjahr vorbereitet, gekocht, gesungen, das gute Essen sowie Pausen genossen und den Tag mit einem ausdauernden Spieleabend ausklingen lassen. Schön war’s!
In diesem Januar hat sich unser Garten immer wieder in ein zauberhaftes Winterwunderland verwandelt. Und wir, vor allem unsere Kinder, haben viele fröhliche Stunden im Schnee verbracht, ob wir nun gemeinsam Autos frei gemacht, Schneemänner und riesige Schneepferde gebaut und Schneeballschlachten geschlagen haben oder Schlitten gefahren sind – das hat viel Spaß gemacht. Ebenso wie das gemeinsame Basteln von Neujahrscollagen und das Feiern von zwei Geburtstagen.
Eine dieser Feiern war allerdings gleichzeitig eine Abschiedsfeier, was auch traurig gemacht hat. Nochmal traurig ist auch ein weiterer Weggang, der sich im Januar angekündigt hat. Bei beiden ist es eine freundschaftliche Trennung und die Türen bleiben offen. Und doch erschüttert und verändert so ein Ereignis jedes mal – Einzelne von uns persönlich und immer auch das gesamte Gefüge. Gut, dass es einen wohlwollenden Raum im Alltag und in unseren Kreisen (Erwachsenenkreise und Kreise für Kinder und Jugendliche) gibt, um uns auszutauschen und neu zu sortieren. Diesen besagten Raum und besagtes Wohlwollen haben wir auch gut genutzt bei einem, sagen wir Déjà-vu, über das ich mich nicht weiter auslassen möchte. 😉 Nur so viel: ich bin dankbar, mit Menschen unter einem Dach zu leben, die sich meistens ehrlich und einfühlsam äußern und austauschen. Und die ich sehr in mein Herz geschlossen habe.
Wir hatten auch Besuch von zwei sehr sympathischen Frauen aus einer unserer Paten-Gemeinschaften (die Bierenbachtal Gemeinschaft aus Nümbrecht und die Domino Gemeinschaft aus Gießen), die uns und unsere Aufnahme in das GEN-Netzwerk prüfen und begleiten. Das war ein schöner und wertschätzender gemeinsamer Nachmittag. Zur Erklärung: GEN (Global Ecovillage Network) Deutschland ist ein stetig wachsendes Netzwerk von mittlerweile 23 intentionalen Gemeinschaften und Ökodörfern, das sich für Nachhaltigkeit, Gemeinschaftsbildung und Wissenstransfer einsetzt. Wie wir auch, haben sich viele Gemeinschaften auf den Weg gemacht, um zukunftsfähige Lebensweisen zu erproben. Wir freuen uns, sehr bald schon auch Teil dieses großen Netzwerks zu sein, in dem so ein wertvoller Austausch möglich ist.
Das neue Jahr ist nun schon wieder einen Monat alt und unsere Winterpause neigt sich dem Ende zu. Auch in der kleinen Pause war wieder einiges los bei uns, vor allem haben wir gemütlich ins neue Jahr hinein gefeiert. In diesen anhaltend bewegten Zeiten und auch einfach so sind wir immer wieder dankbar, dass wir gemeinsam leben, uns als Gemeinschaft und Euch als Freunde haben. In der Hoffnung, dass Ihr auch schön hineinfeiern konntet, wünschen wir allen ein Jahr voller Gesundheit, Zuversicht, Mut, glücklichen Momenten, Klarheit und Frieden im Herzen.
Viel Gewusel, viel Gemütlichkeit, Kreise, Geburtstage, Nikolausfeier, Schmücken, Backen, Adventsbasar, Sonnwendfeier mit Singen, Feuer und Tanzen, Weihnachten, Silvesterfeier, liebe Gäste, erstaunlich, was alles in einen Monat passt…
Der Oktober hat wieder wunderschöne Farbspiele im Garten gezaubert, von grün über rot und gelb, strahlend in der Sonne und immer wieder sanft in Nebel gehüllt. Wir konnten viele, viele Walnüsse einsammeln, Kürbisse, Äpfel und die letzten Feigen. Beim Feuer im Kaminofen haben wir Geburtstage gefeiert, gespielt, Kreise abgehalten und Kürbisse geschnitzt. Aufgrund der Stallpflicht wegen der Vogelgrippe sind Ende Oktober unsere Hühner umgezogen und aus Entenhausen wurde eine Zeltstadt.
Nun ist der Spuk wieder vorbei, also ein nachträglicher „Happy Halloween“ Gruß aus Hangenmeilingen. 🎃 Dieses Jahr gab es eine besonders produktive und kreative Kürbisschnitzwerkstatt bei uns und alle jüngeren und einige ältere PappelheimerInnen hatten großen Spaß am Gestalten, Verkleiden, Gruseln und Um-die-Häuser-ziehen… und natürlich an den immer voller werdenden Beutsäcken 😉
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