Heilungsrituale

Zu den wichtigsten Jahreszeitenfesten oder zu Vollmond laden wir spirituell interessierte Menschen ans Feuer, um Heilung und eine besondere Gemeinschaft zu erfahren.

Das Gelände des „Neuen Wir“ und die Hausquelle wurden schon zur Keltenzeit genutzt; die „Burg“ am Heidenhäuschen oberhalb des Dorfes ist auch archäologisch dokumentiert. Unser Garten wurde von früheren Nutzern mit Steinsetzungen geomantisch gestärkt. Wir haben ihn energetisch gereinigt und sind weiterhin dabei, den Platz in harmonische Schwingungen zu versetzen.

Ablauf:

  • ab 17 Uhr: Ankommen, Austausch, Kennenlernen der Lieder
  • 18 Uhr: Einführung in das Ritual und den jahreszeitlichen Anlass; „Prozession“ zum Feuerplatz
  • ca. 18:30 Uhr: Beginn des Rituals (Meditation, Lesung, Singen, Schweigen, Tanzen…)
  • ca. 20 Uhr: Ende, Verabschiedung

Was erwartet dich beim Ritual?

  • Wir singen einfache Lieder, teilweise aus dem Repertoire des Neuen Wir.
  • Wir machen einfache Meditationsübungen.
  • Manchmal tanzen wir um das Feuer.
  • Hraban trägt Texte oder Lieder mit Bezug zum (jahreszeitlichen) Anlass vor.
  • Diese „Beschäftigung“ hilft, sich zu entspannen und zu erden. Derweil sieht Yvonne nach, was bei den Teilnehmern der Heilung bedarf und löst auf, was sich im Rahmen des Rituals lösen lässt. Im Normalfall wirst du davon nichts sehen. Mag sein, dass du eine große Erleichterung spürst; mag sein, dass scheinbar gar nichts passiert. Ganz sicher passiert nichts Schlimmes.
  • Wir opfern den hilfreichen Wesenheiten des Ortes – nein, keine Jungfrauen, sondern z.B. Lebensmittel oder Blumen.
  • Du hast die Gelegenheit, persönliche Sorgen ins Feuer zu werfen oder Wünsche zu entlassen.
  • Es kann sein, dass wir (Y&H) spontan etwas ändern. Es kann sein, dass wir zwischendurch scheinbar zusammenhanglose Dinge tun oder sagen, weil es gerade nötig ist.
  • Wenn du entsprechend feinfühlig bist, kann es sein, dass du Dinge erlebst, die dich überraschen, die du vielleicht etwas gruselig findest, z.B. dass du dich an Erlebnisse aus deiner Kindheit oder aus früheren Leben erinnerst.

Regeln:

  • Bitte melde dich an. Wir möchten uns darauf einstellen können, wie viele und welche Menschen kommen.
  • Bitte komme rechtzeitig. Du brauchst Zeit, um „Herunterzukommen“ und um dich auf Ort und Menschen einzulassen. Sobald wir zum Feuerplatz gehen, kann niemand mehr dazukommen. (Ernsthaft: Wenn wir bereits angefangen haben, bleib bitte weg.)
  • Du bist frei, still zu gehen, wenn es dir zuviel wird. Auch wenn du etwas nicht mitmachen willst, störe die anderen nicht.
  • Das Ritualfeuer ist heilig, es wird nicht verunreinigt oder gelöscht. Am Feuer ist kein Raum für Gespräche; vor und nach dem Ritual ist Zeit für Austausch. Andererseits sind wir auch nicht in der Kirche – lebendige Spiritualität ist humorvoll und pragmatisch.
  • Am Feuer wird nicht geraucht. Für Menschen unter Drogeneinfluss (inkl. Alkohol & Cannabis) sind unsere Rituale nicht geeignet.
  • Schalte dein Handy aus oder lasse es gleich zu Hause bzw. im Auto. Das gilt genauso für andere Dinge, die Geräusche oder Licht machen. Wenn du möchtest, bringe eine Laterne mit, besonders in der dunklen Jahreszeit.
  • Mit der Teilnahme erklärst du dich bereit, an deiner Heilung mitzuwirken und arbeiten zu lassen. (Ohne dein Einverständnis wäre auch ein hilfreicher Eingriff Schwarze Magie.)
  • Bitte lade deine eigenen Helfer/Spirits/Engel usw. nicht ein, das könnte sonst zu Missverständnissen führen und erschwert unsere Arbeit.
  • Wir bitten um eine Spende für unsere Arbeit. Wenn du ein Einkommen hast, finden wir 20 € angemessen. (Die Vorbereitung braucht Zeit, das Ritual erfordert unsere volle Konzentration, und die Transformation der fließenden Energien beansprucht uns körperlich, manchmal auf Tage hinaus. Wir möchten keine „gut gemeinten“ Geschenke. Wenn du etwas im Überfluss hast, z.B. aus dem eigenen Garten, frag bitte nach.)

Wir:

  • Yvonne (aus Unterfranken) arbeitet seit vielen Jahren als Heilerin und psychologische Beraterin. Ihr Hintergrund ist südamerikanischer Schamanismus, indische Spiritualität, systemisches Familienstellen, ein breites astrologisches Wissen und viel Erfahrung im Wald.
  • Hraban (Ein Neues Wir) ist im pantheistisch-humanistischen Spektrum aufgewachsen und hat dort schon als Jugendlicher Zeremonien gestaltet. Mit Hilfe verschiedener Freunde und Lehrer aus dem neuheidnischen Bereich hat er seit dem Erwachsenwerden gelernt, dass es „mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt“ und dass sein intuitives Wissen kein Zufall ist.
  • Zusammen sind wir uns gegenseitig Katalysator und haben auch herausgefunden, dass wir schon in vielen Inkarnationen als Heiler/in und Priester/in zusammen gewirkt haben.
  • Wir schöpfen aus ganz unterschiedlichen Traditionen und lassen jedem Menschen seinen eigenen Weg. Zweifel sind erlaubt, Wunder(n) aber auch.

Fragen und Anmeldung an: hraban@ein-neues-wir.de

Termine: siehe Übersicht – ungefähr einmal im Monat, am Wochenende oder vor Feiertagen, zu Vollmond oder zu einem der Jahreszeitenfeste.